Friedhof

Der überwiegende Teil der Menschen findet seine letzte Ruhestätte auf einem Friedhof.

An diesem Ort besteht meistens die Möglichkeit, Verstorbene aufzubahren und eine Trauerfeier zu gestalten. Die Ruhefrist liegt meist zwischen 15 und 20 Jahren, je nach örtlichen Gegebenheiten. Wichtig zu wissen: der Zugang zum Friedhof richtet sich nach dessen Öffnungszeiten.

Schaue dich um und bekomme eine Vorstellung davon, welche Grabstellen auf Friedhöfen zu finden sind. Du kannst auch schon eine Ruhestätteform zu deiner Bestattungsverfügung hinzufügen.

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Wahlgrab

Eine Wahlgrabstelle ist dann interessant, wenn du zusammen mit deiner Familie oder einem nahestehenden Menschen die letzte Ruhe auf einem Friedhof finden möchtest. Wer selbst bestimmen möchte, wie lange das Grab erhalten bleibt, sollte sich ebenfalls für ein Wahlgrab entscheiden. In der Regel lassen sich Wahlgräber beliebig oft verlängern. Im Wahlgrab ist die Beisetzung von mehreren Särgen und/oder Urnen möglich. Dabei wird unterschieden zwischen Erdwahlstellen (Beisetzung von Särgen und Urnen möglich) und Urnenwahlstellen (nur Urnenbeisetzungen).



Besonderheiten

  • Verlängerbar nach 15-20 Jahren Ruhezeit
  • Beisetzung mehrerer Särge und/oder Urnen möglich
  • Lage der Grabstelle meistens wählbar
  • Grabstein und Bepflanzung möglich
  • Muss selbst oder durch einen Dienstleister gepflegt werden
  • Friedhofsgebühren stark abhängig von Region und Ort
  • Kosten tendenziell höher als bei anonymen Gräbern und Reihengrabstellen (i)
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Reihengrab

Eine Reihengrabstelle ist dann zu empfehlen, wenn dir ein Trauerort mit Grabstein und Bepflanzung wichtig ist, aber keine weiteren Beisetzungen z. B. von dir wichtigen Menschen im gleichen Grab gewünscht sind. Eine Besonderheit des Reihengrabes ist, dass es je nach Friedhof nach 15 bzw. 20 Jahren nicht verlängert werden kann. Dennoch haben deine Angehörigen, im Gegensatz zur anonymen Bestattung, einen festen Anlaufpunkt, wo sie dir nahe sein können, einen Ort, den sie gestalten und pflegen können – für die Dauer der Ruhezeit.



Besonderheiten

  • Nicht verlängerbar
  • Beisetzung nur eines Sarges oder nur einer Urne möglich
  • Grabstelle in der Regel nicht wählbar
  • Grabstein und Bepflanzung möglich
  • muss selbst oder durch einen Dienstleister gepflegt werden
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Grüne Wiese

Die Bestattung auf der grünen Wiese, auch anonyme Bestattung genannt, wird größtenteils in Verbindung mit Urnenbeisetzungen durchgeführt. Einige Friedhöfe bieten aber auch anonyme Bestattungen im Sarg an. Bei dieser Bestattungsform wird die Urne oder der Sarg auf einer Rasenfläche beigesetzt. Es erfolgt keine Kennzeichnung der Grabstelle. Somit können am Beisetzungsort auch keine Blumen abgelegt oder Kerzen entzündet werden. Neben der grünen Wiese bieten immer mehr Friedhöfe halbanonyme Gräber oder Gemeinschaftsgräber an. Hier besteht die Möglichkeit, den Namen auf einem Stein oder an einer Mauer anzubringen.



Besonderheiten

  • Nicht verlängerbar
  • Keine Zubettung weiterer Verstorbener an dieselbe Stelle
  • Beisetzung nur eines Sarges oder einer Urne möglich
  • Grabstelle nicht wählbar
  • Kein Grabstein und keine Bepflanzung möglich
  • Teilweise mit Namensnennung auf Tafel, Mauer, Stein oder Stele möglich
  • Manche Friedhöfe fassen „anonym“ so eng, dass niemand an der Urnenbeisetzung teilnehmen darf.
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Urnenwand

In einer Urnenwand, regional auch Urnenstele, Kolumbarium oder Urnenmauer genannt, können sowohl individuelle als auch anonyme Beisetzungen stattfinden. Die Grabstelle kann mit einer Namensplatte gekennzeichnet und oft individuell gestaltet werden. Friedhofsabhängig sind auch Beisetzungen von weiteren Urnen in einem Wandfach möglich. Eine aufwändige Grabpflege entfällt.



Besonderheiten

  • Verlängerbar nach 15-20 Jahren Ruhezeit
  • Nur Urnenbestattung möglich
  • Wandfach häufig wählbar
  • In der Regel können mehrere Urnen in einem Wandfach beigesetzt werden
  • Verschluss durch beschriftete, ggf. sogar individuell gestaltete Platte
  • Bei Nichtverlängerung erfolgt die Beisetzung anonym, meist in einem Wiesengrab
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Baumgrab

Viele Friedhöfe bieten mittlerweile Baumgräber an. Die Urne wird am Fuße eines Baumes bestattet und der Name des verstorbenen Menschen meist mit einem kleinen Schild am Baumstamm angebracht. Der Vorteil gegenüber einer Waldbestattung ist, dass Friedhöfe in der Regel nah gelegen und gut erreichbar sind, während sich Bestattungswälder oft außerhalb des Wohnorts befinden.



Besonderheiten

  • Verlängerung vom Friedhof abhängig
  • Nur Urnenbestattung möglich
  • Grabstelle am Baum in der Regel wählbar
  • Namenskennzeichnung in der Regel am Baumstamm möglich
  • Keine individuelle Grabgestaltung möglich
  • Auf vielen Friedhöfen können mehrere Urnen in einem Baumgrab beigesetzt werden
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Andere Bestattungsorte

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Romy Birke
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